Metapher-König oder Phrasen-Papst

Fuß

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es, diesen Kommentator betreffend, zwei Meinungen gibt. Ähnlich wie bei Marcel Reif, der entweder verehrt oder verachtet wird.

Ich nenne ihn Metapher-König oder Phrasen-Papst, weil ich mich noch nicht entscheiden kann, welcher Ausdruck dem Herrn gerecht wird. Die Rede ist von SAT-1 Fußballkommentatoren-Nummer eins, Wolff-Christoph Fuss! Und über den Namen sage ich noch nicht mal irgendetwas, dafür kann er nichts.

Aber die von sich und seinen Witzen eingenommenen Art, mit der dieser Herr die Champions League Spiele kommentieren darf, verdirbt mir so manchen Abend! Ich habe daher beschlossen, ihn nicht mehr ernst zu nehmen. ;-)

Wie soll man auch jemanden für vollnehmen, der Dinge wie, „er grätscht ihm in die Stecken“ sagt! Welche Stecken? Er sprach in der Szene weder vom Riesenslalom, noch von Thomas Müller, dessen Beine ja ziemlich dünn sind. Die Rede war von Bastian Schweinsteiger! Den er übrigens gestern(14.09.11 Villareal:FCB)  „Schweinery“ genannt hat und Thomas Müller hat er lobend als “Müllery“ bezeichnet. Natürlich im Zusammenspiel mit Frank Ribery. Und ich konnte fast schon sehen, wie er sich bei dem Gang auf die Schenkel geklopft hat.

Sprüche wie: „Boateng hat nen Auswärtstermin“, „Badstuber stand letzte Saison komplett neben den Schuhen“  oder  „So richtig Packeis ist das nicht dahinten“ kommen beim Metaphaer-König im Minutentakt. Dass er sich dabei richtig toll findet, hört man an der Betonung, die wird dann noch um 5 Stufen lauter.

Allein dieser Satz macht klar, wie sehr Wolff-Christoph von sich überzeugt ist: „Das ist Phantomschmerz bis hier oben!“ Es geht hier um den Bereich unterhalb der Gürtellinie. Und da kann ich nur sagen „Dito!“

Ich habe mich gestern entschieden! Phrasen-Papst! Das Spiel Marseille : Dortmund hat meine Frage beantwortet. In jedem 2. Satz benutzt  Wolfi Phrasen. Die beste war beim Stand von 1:0 gegen den BVB, zur Abwehr der Dortmunder, „das ist Packeis!“ ??? Häää es steht 1:0 (am Ende übrigen 3:0) unverdient, sehr unverdient! Aber Packeis???

Und ungefähr beim 2:0 ist mir ein Licht aufgegangen, jeder 2. Satz ist bei Wolfi eine Schlagzeile! Unter anderem Beiträge wie, „die Zapfsäule der Champions League“, könnten heute die Seiten der BILD-Zeitung zieren.

Außerdem erzählt er seltsame Dinge wie, Perisic spielt in der CL mit der Rückennummer  44 und in der Liga mit der 14, weil der DFB die Nummer  44 in der BL nicht erlaubt.  Häää ??? Als Münchnerin sehe ich sofort den Bayern Spieler Timostschuk vor mir. Der spielt mit der 44. CL und BL. ??? Es wird ‘nen Grund geben und als anständiger Journalist sollte er, wenn er solche Details in den Raum wirft, bitte eine Erklärung dazu liefern, die Sinn macht. Hier der Grund: http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/DFL-verbietet-Rueckennummern-ueber-40_aid_1012686.html

Aber dass RAN  leider generell keine professionelle Sportsendung ist, sondern Boulevard bleibt, konnte man an tausenden Gesichtern gestern ablesen. Wenn man in die Wohnzimmer der Zuschauer gucken könnte. Ganz viele Fragezeichen wären dort zu sehen gewesen, als bei der Erwartung des 2. Spiels mit deutscher Beteiligung, eine Late Night Show eingeschoben wurde.  Das wurde zwar durch den erfahrenen Afghanistan- Korrespondenten, Kernen,  mehrfach angekündigt, aber keiner hat dieser Drohung Glauben geschenkt. Leverkusens Sieg konnte erst nach Mitternacht bestaunt werden!

Typisch Italiener!

Silvio Berlusconi

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Sie hatten mal wieder riesiges Glück und hauen gleich kräftig auf die Pauke! Aber so sind sie eben die Italiener. Milan ergattert bei einem der Topfavoriten, wenn nicht sogar DEM Topfavoriten, FC Barcelona, ein unentschieden. Dass das mehr als glücklich war und fast ausschließlich dem 35-jährigen Abwehrchef Nest zu verdanken war , weiß der Trainer sehr wohl. Die Presse hält das aber nicht davon ab, die von ganz Europa bewunderte Mannschaft aus Spanien, lautstark zu belächeln. „Petting infinito“ nannte der Corriere della Sera die Spielweise der Katalanen. Da ich diese Meldung nicht auftreiben konnte und ich weiterhin bei deutschen Meldungen bleiben wollte, ist der Bericht über den Bericht, heute meine Lieblingsmeldung der Woche! Außerdem wird hier auch so „charmant“ über meinen Lieblingspolitiker geschrieben.

Ab in die ALPEN!

Alpen Zugspitze

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Zeitmanagement ist ein wichtiges Thema als Selbständige! Vorallem für Kreative! Und vielleicht sagt ihr jetzt: „ALPEN ja klar, kenne ich!“ Tja, ich habe es jetzt erst entdeckt und muss sagen, diese Gipfel zu erklimmen lohnt sich! Besonders, wenn man vom Tag immer weniger Aufgaben schafft, obwohl man immer länger vorm PC sitzt!

Nun zur Erklärung für alle noch Unwissenden:

„A“ steht für „Aktivitäten“ Sprich eine To Do – Liste, die fast jeder kennen wird und vielleicht auch schon macht.

„L“ ist die „Länge“ einer jeden Aufgabe, also einfach einmal schätzen.

„P“ steht für „Puffer“, den man bei jeder Aktivität unbedingt einkalkulieren sollte, denn ein dringender Anruf kommt immer dazwischen und der Toner ist auch irgendwann  leer.

„E“ ist die schwere „Entscheidung“ welche Aufgabe oberste Priorität hat. Was ist dringend, was wichtig? Das ist oft eine schwierige Sache ;-)

Zu guter letzt der Abschluß mit „N“, wie „Nachkontrolle“. Was ist erledigt und kann gestrichen werden, welche Aufgabe rutscht von wichtig zu dringlich…

Ich habe somit Aufgabe Nummer 3 auf meiner Liste erledigt. Sie war wichtig, aber nicht dringlich, 10 Minuten habe ich eingeplant und werde sie jetzt streichen!

Kuschelzeit im Fußball

Rabbit ! / Kaninchen!

Nach 2-wöchiger Pause (Sommerferien, da hat der Kindergarten zu!!!), bin ich wieder online und habe trotz beruflichem Overflows, nicht meine Lieblingsmeldung vergessen! Da ich bei all dem Hick Hack um Philipps Buch, Burnout im Sport und dem langweiligen Spiel gegen Polen etwas Liebe benötige, ist mein Blick in Jena hängen geblieben. Nein! Nicht wegen der, ohne Zweifel, wunderschönen Stadt, sondern wegen der süüüüüßen Kaninchen! Gut, Carl Zeiss Jena nerven die Viecher bestimmt, aber ich glaube, ich gehe mal zu ‚nem 3. Liga Spiel nach Jena! Zum Kuscheln.

Köln ist auch ok…

Lukas Podolski

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Es gibt Fußballer, die wollen an sich arbeiten und andere, die denken Talent reicht um in der Nationalmannschaft zu spielen. Näääät! Das stimmt leider nicht. Genauso denken einige Paare, das Leben ist wie im Film. Mann und Frau lernen sich kennen, verlieben sich und die Geigen ertönen. Und wenn es dann endlich der oder die Richtige ist dann hält es für immer und bitte mit Gefidel! Näääät! Das ist Hollywood, aber hat mit dem Leben nichts zu tun!

Die Geigen ertönen hoffentlich am Anfang, aber dafür dass sie immer wieder mal zu hören sind müssen wir etwas tun. Mal mehr und mal weniger. UND es müssen BEIDE an der Beziehung arbeiten!

Kommen wir zurück zu Lukas Podolski… Eehhmm zum Fußball. Wenn man mit Talent gesegnet ist, kann es einem leichter fallen, in den großen Mannschaften zu spielen, aber das alleine reicht nicht. Dann wird man vielleicht entdeckt und zu einem großen Verein geholt, aber wenn man dort nicht bereit ist, sich weiterzuentwickeln und schmollt, weil man wegen der großen Konkurrenz auf der Bank landet, dann muss man natürlich wieder gehen. Es kann dann aber sein, dass man sich nach einigen Jahren in der 6. Liga wiederfindet oder aber dem x-ten 2. Ligaverein zum Aufstieg verhilft. Auch bei Fußballern gibt es Muster, die sich wiederholen!

Auf die Beziehung gemünzt, bedeutet das, dass Mann (oder auch Frau) sich wieder in eine neue Beziehung stürzt, in der Hoffnung, dass jetzt alles besser wird. Oh Wunder, nach einigen Monaten tauchen die gleichen Probleme schon wieder auf! Umpf!  Auch das hat wieder  etwas mit einem Muster zu tun hat. Daran kann man jetzt endlich arbeiten, gemeinsam wie gesagt, die Flucht nach vorne antreten oder sogar zurück ins Singelleben, denn da kennt man sich aus.

Lukas Podolski hat sich fürs „Zurück“ entschieden. In seinem Fall zurück nach Köln, da kennt er sich aus. Nur dort lernt er auch nichts mehr und irgendwann reicht sein Talent auch nicht mehr für die Nationalmannschaft, wie er gestern beim 3:2 gegen Brasilien (10.08.11) eindrucksvoll unter gezeigt hat. Einfallslos und beinahe hilflos, sah er da aus. Und die Konkurrenz schläft nicht! Die Einwechslung von André Schürrle war erfrischend und hat endlich zu Toren geführt! Denn wenn ein Spieler trainiert und an sich arbeitet, dann schafft er‘s in die Champions League und wird Europameister oder sogar Weltmeister. Aber dafür müssen auch die talentierten „Özils“ und „Messis“ etwas tun, sonst können sie am Ende nur den Titel bester Nachwuchsspieler vor sich her tragen.

Es gibt Paare, die sind schon ewig zusammen und lachen und knutschen, wie Jungverliebte. Und es gibt die ewigen Singles. Die haben ihre Ruhe, mussten nie an sich arbeiten und waren vielleicht sogar früher mal die begehrtesten Typen an der Uni. Das darf es auch geben. Ich persönlich spiele liebe Champions League!